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Ausgabe 26
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Lieblosigkeit
greift um sich
Folgendes Ereignis spielte sich vor
ein paar Tagen ab und machte uns sprachlos, hier in kürze die
Einzelheiten. Am Straßenrand saß ein blinder Mann, der neugierig
fragte: „Was ist hier los, wieso laufen heute so viele Menschen an mir
vorbei?". Jemand rief ihm zu „Jesus kommt". Man sah ein
Leuchten über sein Gesicht huschen, bestimmt wusste er, dass Jesus
heilen konnte und sah nun eine Chance. Verzweifelt versuchte er auf sich
aufmerksam zu machen. Aber es kam niemand, der die Hand ausstreckte um
ihn zu Jesus zu führen. Wahrscheinlich hatte er Angst, dass Jesus
vorüber gehen würde ohne ihn zu sehen und so schrie er mit aller
Kraft: „Jesus, erbarme dich mein!" Statt dass die Menschen jetzt
um ihn herum reagierten und ihn zu Jesus führten, schimpften sie mit
ihm und verboten, dass er etwas rief. Doch das ließ er sich zum Glück
nicht gefallen, sondern rief noch lauter. Nur einer hörte seine Stimme,
Jesus und der schickte ihn nicht weg, wie es die anderen taten, sondern
er ließ ihn holen und sagte: „Sei sehend" und das Wunder geschah
wie viele Male vorher, er wurde sehend.
Lukas 18:35-43
Kurz
notiert
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Nicht
nur, dass es niemanden interessiert wie es seinem Nachbarn geht
und man Blinde einfach so sitzen lässt, so ist es doch sehr
ärgerlich, dass es auch den Freunden Jesu an Liebe mangelt. Kamen
doch ein paar Eltern mit ihren Kindern,
damit Jesus sie segnen sollte. Doch als die Jünger das sahen,
wurden sie aus was für einem Grund auch
immer,
richtig wütend und schrieen sie
an, sie sollten sich sofort entfernen. Auch
hier griff Jesus wieder ein und rief die
Kinder zu sich. Was ist nur los, fragten wir uns selbst, will denn
niemand mehr etwas Gutes für seine Freunde, Verwandten und
Bekannten? Wir hoffen, dass sie darüber
einmal nachdenken. Matthäus
19:13-14
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